Selbstständige stehen zu Beginn Ihrer Tätigkeit, bevor sie die erste Wachstumshürde genommen haben und Aufgaben auch weiter delegieren können, vor einer Reihe von Herausforderungen:

  • Geldmangel
  • eine unsichere Zukunft
  • Arbeitszeitreduktion
  • Umsatzerhöhung
  • Gewinnsteigerung
  • Personalsuche
  • Marketing
  • Kundenakquise

Dabei besteht die Gefahr, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen, sprich: den Überblick zu verlieren. So ranken sich um die Selbstständigkeit jede Mengen Mythen und Halbwahrheiten. Ich zeige Dir auf, welche das sind und wie Du mit ihnen umgehst.

Die vier Mythen von Selbstständigen

1. Nur wenn ich alles selber mache, wird es erfolgreich

love-trulyNiemand muss alles selber machen – und das kannst Du auch gar nicht. Denn Du solltest bedenken: alles machen, bedeutet auch, Aufgaben erledigen zu müssen, die Du nicht magst oder von denen Du keine Ahnung hast. Das mündet selten im Erfolg.

Die gute Nachricht: Es gibt immer jemanden, der diese Aufgabe gern und besser erledigen kann – und oftmals auch preiswerter! Für viele ist es gerade zu Beginn ihrer Selbstständigkeit schwer, zu delegieren. Viele scheuen die Kosten oder sind unsicher, ob sie gute Qualität erhalten. Auch einen hohen Organisationsaufwand befürchten viele.

Diese Bedenken sind in der Regel unbegründet. Bedenke: Auch Deine Zeit ist wertvoll und Du solltest sie nicht mit Arbeiten vergeuden, für die Du viel länger brauchst als ein Profi. Je öfter Du Aufgaben abgibst, desto leichter wird es mit der Zeit. Zu Beginn können Online-Dienste oder ein virtueller persönlicher Assistent helfen. Wie Du einen solchen findest, beauftragst und wie Du erfolgreich damit arbeitest, ist Teil meines Coachings. Wir erarbeiten gemeinsam, wie Du Deine Zeit optimal planst und welche Arbeiten Du weitergibst.

2. Ich stehe gegenüber meinen Kunden allein für die Leistung ein

Was zunächst plausibel klingt, ist in Wahrheit eine böse Falle. Wer denkt, er ist allein verantwortlich hat sich bereits zum Sklaven seines eigenen Unternehmens gemacht – und umdenken ist dringend nötig! Fange an, wie ein Unternehmer zu denken. Das beginnt mit der Erkenntnis, dass Deine Mitarbeiter für ihre Arbeit und die Ergebnisse verantwortlich sind. Nur so kann Dein Unternehmen weiter wachsen und Du gerätst nicht in die Tretmühle, in der sich manche Selbstständige befinden, die sich für alles allein verantwortlich fühlen – und letztendlich daran scheitern.

3. Ich habe keine Zeit für Weiterbildung, weil ich alles alleine machen muss

Überlege Dir einmal, wie viele Stunden am Tag Du für Deine Kunden da bist, Deine Zeit also verkaufst. Und was machst Du am Rest des Arbeitstages? Genau – Dinge, die Du nicht abrechnen kannst. Überlege Dir nun weiter, wie viel zusätzliche Zeit Dir zur Verfügung steht, wenn Du diese Dinge weiter delegierst. In fast allen Fällen ist das jede Menge Zeit – die Dir zum Beispiel für eine Weiterbildung zur Verfügung steht. Und die wird sich auszahlen!

4. Mein Geschäft wirft nicht genug ab, um hochqualifizierte Mitarbeiter einzustellen

Genau für diese Hürde ist das Venture Capital da. Ich beteilige mich an Deinem Unternehmen, damit Du investieren kannst – und Du brauchst die besten Mitarbeiter, um die besten Leistungen anbieten zu können. Um herauszufinden, wie viele Mitarbeiter mit welchen Qualifikationen Du überhaupt benötigst, solltest Du zunächst herausfinden, welche Arbeiten unbedingt nötig sind und welche Du getrost streichen oder womöglich auch automatisieren kannst. Alle weiteren Aufgaben überträgst Du an Fachleute. Diese kosten sicherlich Geld, aber sie sind immens nützlich und wichtig für Deinen Unternehmenserfolg: Qualifizierte Fachkräfte erledigen ihre Arbeit schnell, sorgfältig und professionell. Wenn Du davor zurückscheust, jemanden um Hilfe zu bitten, helfen wir Dir weiter: Mit uns lernst Du, wie Du damit umgehst.

Mythen wie diese sind mehr als ärgerliche Anekdoten

Aus ihnen folgen nämlich eine ganze Reihe von Problemen, die Dich bei Deinem unternehmerischen Erfolg behindern.

  • Dir fehlt der Mut, den nächsten Schritt zu gehen und ihn vorzufinanzieren.
  • Du hast zu wenig Kapital, um Mitarbeiter einzustellen
  • Dir fehlt die Zeit für die Auswahl qualifizierter Mitarbeiter
  • Du erwirtschaftest zu wenig Gewinn, um den nächsten Wachstumsschritt wagen zu können.
  • Dir fehlt das Vertrauen, Aufgaben konsequent weiter zu delegieren.

Ein gefühlter Mangel an Sicherheit drückt sich in Angst aus – und die kann fatal sein. Angst führt nur in 20 Prozent aller Fälle zu einer Handlung, zum Angriff oder auch zur Flucht. Zu 80 Prozent dagegen führt sie zu einer Handlungsunfähigkeit. Wenn Du Angst hast, triffst Du keine Entscheidung, Du handelst nicht und erzielst somit eben auch keine Ergebnisse. Nicht zu tun, ist jedoch der Anfang vom Ende Deiner Selbständigkeit.

Was ist nun die Lösung? Was kannst Du tun, wenn Du ängstlich bist? Stelle Dich Deiner Angst und werde wieder handlungsfähig! So kannst Du vorgehen:

  • Erhöhe und trainiere Deine Risikofreude. Die Selbstständigkeit ist immer ein Risiko. Du kannst jedoch trainieren, wie Du damit umgehst und es gibt Methoden, womit Du Deinen Erfolg sicherstellst!
  • Sei dankbar für das was Du bereits erreicht hast – und feiere Deine Erfolge, auch die kleinen.
  • Finanzielle Sicherheit schenkt Dir Selbstvertrauen, Mut und die Freiheit, Deine Ideen wachsen zu lassen.
  • Automatisiere wiederkehrende Aufgaben und delegiere andere weiter, um Zeit für das Wesentliche zu gewinnen.
  • Eine Weiterbildung hilft Dir dabei, Deine Risikobereitschaft zu erhöhen. Vergrößere Deine Komfortzone und werde mit einem höherem Sicherheitsgefühl belohnt.

Manche Aufgaben, die Du im Laufe Deiner Karriere vom Freelancer zum Unternehmer erledigen musst, sind schwer und lästig. Doch Du musst sie nicht alleine machen!

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